Meine erste mediale Reise in eines meiner vergangenen Leben + die Botschaft daraus

Ein bisschen aufgeregt und echt gespannt bin ich ja schon, was mich in meiner ersten medialen Reise in ein vergangenes Leben erwartet.

Ich schliesse die Augen und folge der Meditation. Ich starte geistig von meinem Kraftplatz, einem Strand aus. Dort wartet eine weisse Treppe, an dessen Fuß schon mein Geistführer auf mich wartet. Wir gehen gemeinsam hoch, immer höher und alles wird leichter. Die Geistige Welt fühlt sich irgendwie an wie Schweben.

Ich komme an einen hellen Platz, dort wartet ein Tor auf mich. Mein Geistführer nickt mir freundlich zu und bestärkt mich, hinein zu gehen. Irgendwie wird mir etwas mulmig, ein bisschen Schiss hab ich ja schon, muss ich zugeben. Ich trete hinein – in ein vergangenes Leben.

Es ist erst alles schwarz. Es taucht erst schemenhaft, dann deutlicher ein Mann auf, der auf dem Feld arbeitet. Er trägt ein dunkles langes Hemd, eine rote Hose und einen Strohhut.

Ich war ein Müllersmann und hieß Helmut. Ich habe mit einer Heugabel gerade die Ernte bearbeitet und hatte eine Mühle, wo ich mit meinem Hund (Berner Sennenhund) wohnte. Ich saß auch mit meinem Hund auf einer Bank vor der Mühle und habe ihn gestreichelt. In einer nächsten Szene sah ich mich in der Mühle an einem Tisch sitzen, ich habe Pfeife geraucht und gern was getrunken. Es war nachts, ich spürte die Einsamkeit im Herzen, eine Schwere lag auf meiner Brust. An einem Tag bekam ich Besuch von einer Frau mit zwei Kindern (Junge und Mädchen). Sie waren mir fremd, ich weis nicht wer sie waren. Die Frau war sehr modern und schick gekleidet, ich war eher einfach gestrickt. Ich sah auch die Kinder auf meiner Schulter sitzen. Irgendwann brannte die Mühle ab.

Ich sah mich dann in einer Szene, ein paar Jahre später als alter Mann mit Krückstock in ein Haus reingehen. Ich wohnte dort wohl jetzt. Das Hinaufgehen der Treppenstufen fiel mir schwer, ich bekam schlecht Luft und hatte wenig Kraft. Ich saß in einem Sessel, die Kinder spielten im Raum, es war Weihnachten – ich war zufrieden. Ich sah mich sterben und schwebte noch kurz im Raum, dann immer höher und höher ins Universum. Die Kinder bekamen meinen Tod durch Altersschwäche nicht sofort mit. Sie spielten am Weihnachtsbaum mit den Geschenken – ich wurde 93 Jahre alt. Ich begegnete meinem alten, weisen Geistführer. Er nahm mich in einen Garten mit und wir sprachen über dieses Leben. Ich hatte wohl ein eher einsames Leben geführt.

Das Zusammensein mit anderen Menschen, einer Familie hatte ich erst sehr spät in meinem Leben kennengelernt. Mein Geistführer meinte, ich solle weniger in Einsamkeit leben, das täte mir nicht gut – ich solle eher in Gemeinschaft/Familie sein.

Wir gingen anschliessend zusammen zum See der Heilung und ich genoss als Seele ein Bad, was mir die Einsamkeit heilte. Ich genoss die heilende Energie, die Schwere fiel von mir ab. 

Danach ging es wieder zurück in mein heutiges Leben. Ich kann jetzt mit dieser Botschaft weiterarbeiten und sehe gewisse Parallelen aber auch schon Dinge, die ich in diesem Leben geschafft habe umzusetzen. 

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